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  • Wir alle haben immer wieder neue Ideen, wie man die eigene Arbeit – die der Abteilung oder die des ganzen Unternehmens – optimieren und verbessern könnte. Die Mehrzahl dieser Ideen wird jedoch nie in die Tat umgesetzt, weil vielen von uns dann doch die Initiative, das Engagement und die Ausdauer fehlen, sie in die tägliche Praxis zu tragen und dort energisch voranzutreiben. Insbesondere wer grundsätzlich eine eher passive und abwartende Haltung einnimmt, tut sich schwer, Initiative zu zeigen, sich bietende Chancen aktiv zu ergreifen und Veränderungen in Angriff zu nehmen. Überlegen Sie sich, welche interessanten Möglichkeiten Sie selbst schon einfach verpasst oder vertan haben. Was war die Ursache? War Ihnen die Sache nicht wichtig genug oder hatten Sie einfach gerade wenig Zeit? Packen Sie zukünftig Gelegenheiten beim Schopf und setzen Sie Ihre Ideen um!

  • Gehen Sie in Gedanken Ihr Verhalten in den letzten drei Monaten durch: In welchen Situationen wollen Sie in Zukunft mehr Initiative zeigen? Erstellen Sie eine entsprechende Liste, planen Sie konkrete Schritte, um Bewegung in die Dinge zu bringen und sie voranzutreiben. Achten Sie darauf, welche Hemmnisse Sie davon abhalten, initiativ vorzugehen, und versuchen Sie, diese aus dem Weg zu räumen. Sobald Sie sich zum ersten Schritt durchgerungen haben, gehen die folgenden meist sehr viel leichter. Fangen Sie mit kleinen Initiativen an und genießen Sie jeden errungenen Erfolg.

  • Der größte Feind bei der Umsetzung von Initiativen im beruflichen Umfeld sind der Arbeitsalltag und die Routinearbeiten, die den Tag ausfüllen. Planen Sie daher für die Umsetzung der von Ihnen initiierten Dinge Zeit und Arbeitskapazitäten ein. Geben Sie der Sache den ihr zustehenden Platz auf Ihrer Prioritätenliste - wenn etwas wichtig ist, gehört es nicht ans Ende! Verlieren Sie Ihr Vorhaben nicht aus den Augen und setzen Sie alles daran, es auch durchzuführen. Manchmal hilft es, sich dabei selbst etwas unter Druck zusetzen, z. B. indem man anderen von der geplanten Initiative erzählt. Denn wer will bei einer gelegentlichen Nachfrage schon gerne zugeben, dass nichts daraus geworden ist!

  • Manche von uns tun sich auch mit dem Treffen von Entscheidungen schwer und verhalten sich daher eher zögerlich. Bedenken Sie in diesem Fall, dass es nur sehr selten gelingt, Entscheidungen so vorzubereiten, dass alle verfügbaren Informationen gesammelt und abschließend gewichtet werden können. Die Erfahrung zeigt: Wollen wir erst alle Unsicherheiten ausräumen, ehe wir uns für oder gegen etwas entscheiden, geschieht meist überhaupt nichts! Die meisten Menschen verfügen sowohl über einen gesunden Menschenverstand als auch über ein verlässliches Bauchgefühl. Beziehen Sie diese Ressourcen in Ihre Entscheidung mit ein.

  • Eigeninitiative können Sie auch im privaten Alltag trainieren. Denken Sie z. B. nicht nur darüber nach, dass Sie von einigen Freunden schon lange nichts mehr gehört oder sie lange nicht mehr gesehen haben. Hier können Sie schnell und einfach Initiative zeigen, indem Sie zum Hörer greifen, ein Treffen der alten Schulfreunde organisieren oder einen Fußballabend mit den Kollegen planen. Probieren Sie es einfach aus. Positive Erfahrungen im Privaten erleichtern es Ihnen, auch beruflich öfter mal die Initiative zu ergreifen.

  • Sicher gibt es auch in Ihrem Umfeld Menschen, die sehr viel Initiative zeigen, immer in Schwung, immer aktiv sind. Schauen Sie genau hin. Was können Sie von ihnen lernen?

 

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